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Muttermilch der Zaubertrank

Stillfakten und Stillhilfen

Zufüttern des Babys

1. Ziel mit eigener Muttermilch

2. Ziel Förderung der eigenen Milchmenge

Manchmal ist zufüttern unumgänglich (medizinische Indikationen), dann empfehle ich dir stillfreundlich zuzufüttern, um eine Saugverwirrung oder Saugpräferenzverschiebung zu vermeiden. 

  • über eine Magensonde an der Brustwarze
  • über ein BES (Brusternährungsset)
  • über eine Spritze (ohne Nadel mit besonderem Aufsatz)
  • Becher, Schnapsglas
  • Löffelchen, Softcup
  • Löffelflasche

Gerne überprüfe ich, ob die Indikation gerechtfertigt ist und erkläre dir die genaue Umsetzung in einer Beratung. 

Besonders wichtig in den ersten Tagen:

Ich kann momentan mein Baby nicht Anlegen

Dann ist es ganz wichtig, dass du mindestens 8x in 24h das Kolostrum mit der Hand gewinnnst (Video dazu weiter unten) und deinem Baby verabreichst bzw, das Kolostrum zu deinem Baby bringen lässt (wenn zb dein Baby auf der Neointensiv oä liegt).

Wie häufig sollte ich stillen?

Empfohlen wird mindestens 8x in 24h, noch besser sogar 10x. Häufigeres Stillen oder Phasen des Dauerstillens sind ganz normal.

Stillen nach Bedarf ist das Optimum. Die frühen Stillanzeichen des Babys bemerken und reagieren.

Die Stilldauer

Ist bei jedem Baby unterschiedlich. Trinkpausen sind normal. Die ersten Tage beide Brüste anbieten. Nuckeln ist gut und sinnvoll (fördert ebenfalls die Milchbildung.) Gutes entleeren der Brust. Möchte dein Baby sehr lange an der Brust trinken, gönne dir eine kleine Pause, trinke ein Schluck und streck dich.

Bonding

Viel Haut auf Hautkontakt, dem Baby ermöglichen selbstständig an die Brust zu gelangen. Baby auf die nackte Brust/ auf den nackten Oberkörper legen.

Frühe Stillzeichen

Erkennen, bewusst wahrnehmen, deuten können und optimal Beantworten.


Wie kann ich den Milchfluss fördern?

  • Haut-zu-Haut-Kontakt
  • kurze Brustmassage vor dem Anlegen
  • Brustkompression beim Stillen
  • Stress minimieren, entspannen


Die Milchgewinnung mit der Hand. (Auch wichtig bei Frühchen und kranken Neugeborenen.)

In dem folgenden Video wird dies sehr schön erklärt.

 

Stillen in der Öffentlichkeit 




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